Befehle und Gesetze
V O R B E M E R K U N G
Das Gesetz der Berliner Domäne – oder jeder Domäne – ist nicht in Stein gemeißelt. Es ist vielmehr eine Mischung aus Überlieferung, Gewohnheit und allgemeiner “Ethik” unter den Raubtieren der Domäne. Vor allem aber ist es eine Frage der Macht desjenigen, der von ihm Gebrauch macht.
Da es völlig und gänzlich unmöglich ist, die exakten Befugnisse, Grenzen oder Strafmaße der Domäne festzulegen, sollen in dieser Rubrik vielmehr “offizielle Schreiben” gesammelt werden, die – und sei es nur in Auszügen – etwas mehr oder minder “Definitives” zu den Gesetzen der Domäne enthalten.
Der Leser sei aber gewarnt: Ob das Wort, das gestern geschrieben wurde, auch heute Abend noch interessieren wird, muss stets kritisch beäugt werden.
Die Kinder der Nacht haben wenig Liebe für Wortverdreher und Rechtsgelehrte.
Der Fürst ist hier im Besonderen keine Ausnahme …
Das Recht und die Pflicht der Sünde.
Die Pflicht
Die Maskerade
Über allem thront auch am Hof der Sünden die Maskerade als die Basis jedes System in dem die Unsterblichen dieser Welt überdauern können. Kein Verbrechen wiegt schwerer auf dem Individuum und keine Strafe für ihren Bruch ist zu hoch. Wehe denen am Hofe die sie brechen oder wahrlich gefährden. So manche vorschneller Vampir mag das heilige Schwert der Maskerade als seine Waffe gegen seine Feinde verwenden um sich schließlich selbst aufgespießt an der Spitze wieder zu finden. Die Maskerade bricht man nicht! Mit der Maskerade spielt man nicht! Und wenn doch, sicher nur einmal!
Die Nachkommenschaft
Anderes als in anderen Domänen legen die Berliner Fürsten die Tradition sehr hart aus. Sei es aus schlechter Erfahrung, Glauben oder Kontrollsucht. Die Worte „Erschaffe ein Kind und gehe damit zu Grunde”sind wörtlich zu nehmen. Möchte ein Vampir also wahrlich sich einen>Nachkommen erschaffen ist dies ohne den Segen des Fürsten und seiner Ahnen ein weiterer sicherer Weg um von Hof verschlungen zu werden. So man das Glück hatte die Erschaffung zu überstehen folgt die Verantwortung für das noch nicht freigesprochene Kind und damit die nackte Angst, dass es keinen unverzeihlichen Fehler begeht. Nachwuchs bedeutet immer eine Gefahr für die Maskerade.
Der Amaranth
Es ist verständlich das die beiden Longinus gläubigen Fürsten den Gedanken des Seeleverzehrens vehement ablehnen, doch verständlicher weise schätzen die wenigsten Text für Recht und Gesetz Anverwandten Kannibalismus und fürchten die grotesken, zerstörten und degenerierten Wesen die sich einer anderen Seele bemächtigt haben und an dieser verderben. Natürlich sind solche Wesen eine Gefahr für die Maskerade und man wird sich ihrer entledigen.
Das Recht
Zu diesen unbestreitbaren Grundregeln der Art an jedem zivilisiertem Hof kommt der oft gebrauchte Satz „Du kannst womit du durchkommst”. Gleichzeitig Recht und Pflicht und der Grundgedanke des Sündenhofes, dass eine Bestie sich reguliert und großartig wird oder eben nicht und vergeht. Es ist die simpelste Form des Zusammenlebens, orientiert an der Begabung des einzelnen und die größtmögliche Freiheit ohne gänzlich dem Chaos anheim zufallen. Es liegt das Recht ob der größtmöglichen Entfaltung darin und beinhaltet einige vom Fürst gegebene Rechte, die nur dieser jemanden aberkennen kann.
Das Recht auf das Requiem und das damit einhergehende Verbot an die Mitglieder einer Domäne einen anderen Anverwandten zu töten, zuversklaven, gefangen zu nehmen oder ihn in die Starre zu zwingen. Jeder diese Handlungen entspricht der Grenze die das Fürstenpaar für sich und absolut gesetzt hat als, dass womit man nicht ungestraft durchkommt. Was jedoch dies im einzelnen bedeutet wird die Zeit zeigen und wie unter Anverwandten üblich durch ein Urteil auf ewig in Stein gemeißelt sein.
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ab hier *)
Das Edikt der Dornenkrone
Mit diesem Edikt wurde der Kabalenkrieg von 2005 offiziell beendet. Es ist zugleich das Fundament gültigen Rechtes in Berlin (wenngleich es sehr offensichtlich in vielen Punkten bereits von späteren Ereignissen überholt wurde).
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Der Krieg der Kinder der Nacht von Berlin
ist beendet. Der Fürst der Kabale der Sanguis
Regiae, Marius vom Clan Ventrue, ist vergangen.
Mit diesem Edikt proklamiere ich, Matthäus
Ältester vom Clane Nosferatu, Abt der Corona Obscura,
Erster der Lancea Sancta in Berlin, als
KARDINAL von Berlin den Frieden der Dornenkrone.
Diesen Frieden biete ich allen Kindern der
Nacht in dieser Domäne an als Fundament
eines Miteinander, das nicht länger bestimmt
sein wird von Angst.
Ich biete jedem den Frieden der Dornenkrone,
der die Herrschaft des gesalbten Trägers der
Dornenkrone, des FÜRSTEN über Berlin
anerkennt.
Jenen, die solches nicht tun, stehen dem Frieden
und dem Plan GOTTES für diese Domäne
entgegen und werden also behandelt werden.
(…)
Es ist der Wunsch des neuen Schattenhofes,
dass die Kinder der Nacht in Berlin in
Frieden zusammen leben.
Nur wenn Frieden herrscht, können die Kinder
der Nacht sich aus ihren Verstecken wagen.
Nur wenn uns kein innerer Zwist ablenkt, können
die Gläubigen und Geheiligten sich ganz der
Aufgabe widmen, die GOTT für jeden von uns
vorgesehen hat.
Damit ein solcher Frieden herrschen kann, bedarf
es der Toleranz gegeneinander. Die Alternative
wäre, den Unglauben bis auf den letzten auszu-
brennen, doch dies ist nicht der Weg der Lancea
Sancta, der ich angehöre und vorstehe.
Die Zeiten Iontius’ und Marius’ sind vorbei.
GOTT offenbart seine Aufgabe an uns auf vielen
Wegen, und so mancher, der heute als Geheiligter
seine Aufgabe in GOTT erfüllt, wandelte viele Jahre,
zuweilen Jahrhunderte fern vom Licht der dunklen
Kirche, irrte in Unglauben umher oder verirrte sich
in Häresien und Ketzerei.
Wer wäre ein Geheiligter, einer unsterblichen Seele,
die in jedem von uns wohnt, die spätere Erkenntnis ihres
Irrwegs vorzuenthalten, indem ich den Leib der
Ungläubigen heute zerschmetterte und ihre Seele zur
Hölle fahren ließe?
Am Ende wird sich für einige jener Unglücklichen
doch die Wahrheit und die dunkle Glorie der Mission
GOTTES an alle Verdammten noch offenbaren.
Ein jedes Kind der Nacht kann dereinst eine Schwester
oder ein Bruder in der Gemeinschaft der Geheiligten
sein. Darum spreche ich:
Unter dem Frieden der Dornenkrone soll der Tod
nur jene ereilen, welche darselbst den Tod
über andere Kinder der Nacht bringen.
A U S R U F U N G
Nach dem Edikt der Dornenkrone, dem zweifellos wichtigsten Schriftstück der jüngeren Vergangenheit der Kinder der Nacht, ist die eigentliche Ausrufung des neuen Schattenhofes vom Februar 2006 das bedeutendste Dokument:
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Requiem aeternam dona eis, Domine:
Et lux perpetua luceat eis.
Te decet hymnus, Deus, in Sion,
et tibi reddetur votum in Jerusalem:
exaudi orationem meam,
ad te omnis caro veniet.
Verehrte Prisci der Berliner Blute.
Verehrte Erste der Bünde Berlins.
Werte Anverwandte dieser Domäne.
Es ist getan.
Am vergangenen Samstag, den 18. Februar anno domini MMVI, haben die Kinder der Nacht der Domäne Berlin ohne Widerspruch das durch den Invictus vorgebrachte Wort zur Gründung eines neuen Schattenhofes zu Berlin angenommen und so den Frieden unter der Dornenkrone in Gründung eines neuen Hofes vollendet.
Jener Hof gründet sich auf folgendes Gesetz, das der Fürst der Domäne bei seiner Inthronisierung durchzusetzen schwören wird:
I MASKERADE
Niemand soll seine wahre Natur vor einem enthüllen,
der nicht selbst vom Blute ist oder von diesem beherrscht wird. Keine Nachsicht ist zu üben mit jenen, die die Maskerade brechen, gleich wer es sei.
II NACHKOMMEN
Niemand soll ein Kind der Nacht erschaffen, es sei
denn dies geschieht vor der Versammlung des Hofes
und mit dem Segen der Ältesten.
III AMARANTH
Niemand soll das Herzblut eines vom Blute verschlingen.
Wer solches tut, begeht das größte Verbrechen und wird
in Qualen bis zum Jüngsten Tag versenkt, dass er vor GOTT seine Tat verantworte.
IV VERNICHTUNG
Niemand soll einen anderen des Blutes vernichten.
Wer solches tut, soll vor den Schattenhof gestellt werden, dass er sich verantworte für seine Tat.
Nur wenn dessen Opfer darselbst ein Mörder unterdem
Frieden der Dornenkrone war, sei ihm verziehen.
V RAT DER ÄLTESTEN
Das Wort eines Ältesten ist stets zu hören.
Der gemeinsame Rat der Ältesten ist stets zu achten.
Ein Ältester ist, wer ein bedeutendes Blut oder eine
bedeutende Kabale der Domäne anführt und durch
den Rat der Ältesten als solcher anerkannt wurde.
VI PRIVILEG DES ERSTEN STANDES
Der Bund des Invictus besitzt Hoheit in Fragen der Herrschaft. Ein neuer Fürst soll stets den Reihen des Ersten Standes entstammen, denn der Erste Stand kann mehr denn jeder andere zwischen Bünden
verschiedener Spiritualität vermitteln und zum Nutzen aller Kinder der Nacht in Berlin herrschen.
Missbraucht der Erste Stand dieses Privileg, wird er dieses durch Votum der Ältesten verlieren.
VII PRIVILEG DES SANKTUMS
Der Bund der Lancea Sancta besitzt Hoheit in Fragen des Glaubens. Alleine die Geheiligten sollen unbehindert ihr Glaubenswort in Berlin offen verbreiten. Die öffentliche Lästerung jenes Glaubens ist ein Verbrechen, das zu strafen dem Sanktum die Freiheit eingeräumt wird.
Missbraucht das Sanktum dieses Privileg, wird es dieses
durch Votum der Ältesten verlieren.
Zum vergangenen Treffen der Hofgründung wurde zudem beschlossen
- dass der Bund der Ordo Dracul Bedeutung erlangt hat in dieser Domäne und darum Sitz im Rat der Ältesten beanspruchen kann
- dass der Bund des Haus der Schmerzen das offerierte Privileg durch sein Schweigen nicht angenommen und es somit verwirkt hat
- dass der Bund des Haus der Schmerzen zum gegenwärtigen Zeitpunkt kein bedeutender Bund in der Domäne ist und darum seinen Sitz im Rat verliert, bis dass das Haus gezeigt hat, dass es die Stärke, Geschlossenheit und Innere Struktur besitzt, den Sitz
aufs Neue beanspruchen zu können
Mit Ausrufung des neuen Hofes hat die Erzbischöfin der Lancea Sancta, Magdalena, Prisca der Mekhet, ihr Amt als Dekanin der Domäne wie vereinbart abgelegt.
Der Invictus benennt unter Berufung auf sein Herrschaftsprivileg den Priscus der Gangrel und Ritter des Ersten Standes G r i g o r i zum designierten Fürsten der Domäne.
Bis zum Zeitpunkt seiner offiziellen Inthronisierung ist sein Tiel der eines T r u c h s e s s. Die geziemliche Anrede für einen solchen ist allerzumindest bei formellem Anlass “Euer Gnaden”.
Die fürstliche Gewalt wird bis zur vollendeten Inthronisierung durch Ratschluss des Invictus ausgeübt und durch den Truchsess vertreten.
Ein Termin für die Inthronisierungs-Zeremonie wird beizeiten bekannt gegeben werden.
Agnus dei, qui tollis peccata mundi:
dona eis requiem.
Agnus dei, qui tollis peccata mundi:
dona eis requiem sempiternam.
U r ä u s
von den Schatten
Konsul des Ersten Standes
Sanguis Regiae, Berlin
- Docendo discimus -
T H R O N F O L G E
Obwohl die folgende Ausrufung der Herrschaft des neuen Fürsten F a u s t per se keine Erklärung über neue Gesetze beinhaltet, entdecken aufmerksame Kinder der Nacht doch leichte Nuancierungen im Schwur des Fürsten, die auf eine gewachsene Entscheidungsfreiheit desselben hindeuten.
Bedenkt man hierbei noch, dass der Ältestenrat nun im faktischen Patt zwischen Invictus und Sanktum steht, so stellt man unweigerlich fest, dass der neue Fürst tatsächlich viel mehr Anrecht auf diesen Herrschaftstitel hat als sein Vorgänger: Eine Alleinherrschaft des Faust scheint möglich zu sein.
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Requiem aeternam dona eis, Domine:
Et lux perpetua luceat eis.
Te decet hymnus, Deus, in Sion,
et tibi reddetur votum in Jerusalem:
exaudi orationem meam,
ad te omnis caro veniet.
Verehrte Älteste der Berliner Blute.
Verehrte Erste der Bünde Berlins.
Werte Anverwandte dieser Domäne.
Es ist getan.
Am vergangenen Freitag, den 3. August
anno domini MMVII, haben die Edlen des
Ersten Standes von ihrem Privileg der
Herrschaft Gebrauch gemacht und dieser
unserer Domäne einen neuen Fürsten gegeben.
Jener Wechsel auf dem Throne geschah
nicht gegen, sondern mit dem Wort des
früheren Fürsten G r i g o r i , Ahnherr und
Ältester vom Blute Gangrel, nun G r a f
der Domäne, der so ein Zeichen setzen
will darauf, dass die Zeit des Krieges überwunden
und der Hof fürwahr im Frieden angelangt ist.
Ein Frieden, der — entgegen aller Hähme,
die es davor von den ewigen Zweiflern gegeben
hat — durch das zurückliegende Treffen des
Hofes auch erprobt wurde. Auf dem — trotz
manch streitbaren Punktes und trotz
Provokationen der Geringeren — unter dem
Gesetz der Domäne Einigkeit im Frieden
erzielt werden konnte.
Der neue Fürst der Domäne Berlin ist
F a u s t
Ältester der Ventrue
im Hause C o n s e n t e s
N o t a r des Ersten Standes
Bewahrer der Wege und Beherrscher der Macht,
Träger der Verdienstzeichens des Ersten Standes
Zu ihm braucht nicht viel gesagt zu werden.
Es wüsste auch kaum einer solches zu tun,
denn der Berliner Fürst ist der Hüter seines
eigenen Geheimnisses.
Sein Blut hat diese Domäne, mehr aber noch
diese Stadt auf vielfältige Weise geformt,
trotzdem es lange Zeit brauchte, ehe er die
Eremitage seines Requiems aufgab, um sich
uns anzuschließen.
In der Zeit der Sanguis Regiae, der Zeit des
Unglücksfürsten Marius, war es doch stets er,
der nicht am Lautesten, doch am Eindringlichsten
gemahnte, dass die Lehre der Erbherrschaft
das Wesen des Invictus verletzte.
Es war er, der immer wieder das Unpopuläre
in der Tat aussprach. Der auf Annabelle und
ihre Brut Mordred zeigte und sie klar benannte
als das, was sie sind: Der auslöschbare, aber
durch Willen des Marius unausgelöschte Beweis
von der Irre seiner Lehre.
Der offenbarte Makel von Schwäche im Blut
des Ersten der Sanguis Regiae.
Jene der Sanguis Regiae, auch jene, die nicht
der Familie des Marius angehörten, lagen oft
mit dem jetzigen Fürsten Berlins im Argen.
Er war es, der die Reihen der Unbezwingbaren
außerhalb der Sanguis Regiae geschlossen hielt.
Der, letztlich, verhinderte, dass der Fürst
Marius die Macht über Berlin allein erreichte.
Und ja, auch der, letztlich, es dem Haus der
Schmerzen ermöglichte, zu leben.
Weil die Sanguis Regiae der vollen Unterstützung
des Ersten Standes -– von den Kreisen Fausts
bis zu den Zirkeln der Todsünden –- verlustig blieb.
Somit, bedenkt man es recht, war es auch
Faust, der es einrichtete, dass Marius und sein
verkommenes Haus des Schutzes eines Kriegers
aus Norderland bedurfte. Der es fügte — nolens?
volens? — dass der Gangrel Grigori zu Größe
in der Sanguis Regiae und mit der durch
ihn geschaffenen Klauengilde auch im Invictus
erlangte.
Und der ihm so auf dem Thron der Domäne
Berlin voran ging.
Kaum jemand hat so viel geschafft, indem
er etwas n i c h t tat. Kaum jemals war
es schwerer, etwas n i c h t zu tun, statt
es einfach geschehen zu lassen.
In all dem, was er getan und n i c h t getan hat,
sind wir die Kinder Fausts. Die Kinder seiner Stadt.
Seiner Domäne.
Hätte er, dessen Stimme als Notar mehr Gewicht
hat, als ein Geringer denken kann, sich entschlossen,
des Marius Pläne zu unterstützen, es wäre anders
um diese Domäne bestellt.
Das Haus der Schmerzen wäre nicht.
Und ebenso nicht das Privileg und die
heutige Stärke des Sanktums.
Und beide, Haus wie Kirche, sollten darum
sein Wirken und Nichtwirken heute und in
Zukunft besonders wohl bedenken. Und
bedanken. Nicht nur aus Gehorsamspflicht
zum Fürsten, sondern in Anerkenntnis dessen,
dass das, was sie sind, sie durch ihn geworden sind.
Und dies hat der Fürst bei seiner Inthronisation
geschworen auf die Klinge des Uräus, geschmiedet
im Feuer des Krieges, gelöscht am Blut der Gefallenen:
I Dass er als Fürst der geeinten Domäne Berlin die
Maskerade schützen und keine Nachsicht mit jenen
üben wird, die sie brechen, gleich wer es sei
II Dass er über das Verbot der Erschaffung
wachen und keine Erschaffung eines Kindes
der Nacht dulden wird, außer sie geschieht
vor der Versammlung des Schattenhofes
und mit dem Segen der Ältesten
III Dass er solche, die alles Herzblut eines
Anverwandten getrunken und so das größte
Verbrechen begangen haben, in Qualen bis zum
Jüngsten Tag versenken lassen wird, dass sie
vor GOTT selbst ihre Tat verantworten
IV Dass er jeden Mord an einem vom Blute
verfolgen und den Täter vor den Schattenhof
stellen wird, auf dass jener sich verantworte
V Dass er das Wort der Ältesten stets hören
und ihren Rat wohl in Erwägung ziehen wird
VI Dass er das Privileg und die Hoheit des
Invictus in der Frage der Herrschaft alle Zeit
anerkennen wird
VII Dass er das Privileg und die Hoheit der
Lancea Sancta in Fragen des Glaubens alle Zeit
anerkennen wird und dieses Privileg entziehen
wird, sollte der Schattenhof urteilen, dass es
missbraucht wurde
Darin fügt sich das Gesetz der Domäne.
Die Inthronisation des Fürsten und die
widerspruchslose Anerkenntnis desselben
durch das Sanktum und die Versammelten
ist vollendet.
Was noch aussteht, ist nun der symbolische
Akt der Salbung durch das Sanktum. Dieser wird
angesetzt werden durch die Geheiligten zum
Punkte, da es vorbereit ist und es dem Fürsten
gefällt.
Auch hat der Fürst gesagt, dass alsbald eine neue
Zusammenkunft des Hofes sein soll, da er wahrhaftig
seine Herrschaft beginnt mit der Benennung der
neuen Klaue und der Deklaration seiner Politik.
So erhebt sich der Mond über dem Frieden Berlins
und dem Hofe des Fürsten Faust.
U r ä u s
Freiherr von den Schatten
Erster im Hause C o n s e n t e s
J u d e x des Invictus
K o n s u l des Hofes
Z e r e m o n i e n m e i s t e r der Domäne Berlin
Bewahrer der Wege und Hüter der Geheimnisse,
Träger der Verdienstzeichens des Ersten Standes,
Träger der Blutträne des Schattenkrieges,
Träger des Blutstropfens des Mitternachtskrieges
Kind der Bischöfin Magdalena, Älteste der Schatten,
Enkel des Zion, Fürst der Schatten,
Erschaffer der Isdira und des Conrad
Ä L T E S T E N R A T
Fast unbemerkt von vielen Vampiren in Berlin hat der Ältestenrat der Domäne im September 2007 quasi in einem Nebensatz zur Berufung Valerius’ zum Zeremonienmeister die Funktion und Bedeutung des Ältestenrates neu ausgelegt.
Ein direkter Widerspruch zum geltenden Gesetz ist dies zwar nicht – das Gesetz gibt dem Ältestenrat die Macht, selbst zu bestimmen, wen er als Ältesten anerkennnt – dennoch gibt es einen bedeutenden Unterschied zwischen dem formulierten Gesetz der Domäne und der tatsächlichen Praxis des Rates:
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Das Konklave der Schädel sind diese alleine,
welche die meiste Macht in Berlin tragen.
Jene, die Reife und Weitsicht besitzen,
ihr Maß und ihre Grenze zu kennen.
Die ihren Platz im Lauf der Dinge kennen.
Die Respekt haben und ihn üben gegeneinander.
Auch darin sie das Wort der Ältesten ehren.
Ihr Gesetz. Und den, welchen die Erstgeborenen,
Mächtigste Vampire dieser Domäne,
als ihren Fürsten anerkennen.
G E B I E T S S T A T U T
Direkt nach dem Neujahrsempfang des Jahres 2009 wurde das Zweite Berliner Gebietsstatus verkündet, indem die Gebiete und Jagdrechte Berlin neu aufgeteilt werden.
Hintergrund des Statutes ist einerseits die dramatische Zunahme der Zahl der Anverwandten in Berlin in den Jahren 2006–2008 und andererseits die großen, “brach liegenden” Flächen im Osten der Domäne, die vorher dem Sanktum gehörten und nun im Zuge von dessen Machtverfall (ausgelöst durch die gescheiterte Spaltung der Domäne im Sommer 2008) durch Fürst und Invictus (und alliierten Zirkel) geraubt werden sollen.
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Ü B E R S I C H T der
P R I V I L E G I E R T E N
MAGISTER (Privilegierte Erster Ordnung)
Patriar (Staatsmagister)
Scholiar (Forschungsmagister)
Pecuniar (Wirtschaftsmagister)
Mediciar (Medizinalmagister)
Noctiar (Magister des Nachtlebens)
Antestiar (Pressemagister)
Crimeniar (Magister der Unterwelt)
VIRIDIARE (Privilegierte Zweiter Ordnung)
Der Viridiar des Scheunenviertels
Der Viridiar des Zooviertels
Der Viridiar des Cecilienviertels
Der Viridiar des Kollwitzviertels
Der Viridiar des Bergmannviertels
Der Viridiar des Stralauer Viertels
Der Viridiar des Pariser Viertels
RESIDIARE (Privilegierte Dritter Ordnung)
Der Residiar von Gesundenstedt
Der Residiar von Moabitenstedt
Der Residiar von Königsstedt
Der Residiar von Gropienstedt
Der Residiar von Friedenstedt
Der Residiar von Charlottenstedt
Der Residiar von Hohenstedt
LANDVÖGTE (Privilegierte Vierter Ordnung)
Der Landvogt zu Spandau
Der Landvogt zu Siemensstadt
Der Landvogt zu Tegel
Der Landvogt des Märkisches Viertel
Der Landvogt zu Hellersdorf
Der Landvogt zu Köpenick
Der Landvogt zu Lichterfelde
Der Landvogt zu Schöneweide
Der Landvogt zu Mariendorf
Der Landvogt zu Weißensee
Der Landvogt zu Pankow
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G E L T U N G S B E R E I C H
DIE DOMÄNE BERLIN umfasst das gesamte Land Berlin nebst allen Gemarkungen, in die der Griff des Fürsten von Berlin reicht. Da ein Gebiet dieser enormen Größe nicht lückenlos zu überwachen ist, konzentriert sich dieses Gebietsstatut auf die Wahrung, den Besitz und die Weiterentwicklung jener Gebiete der Domäne Berlin, die für den Wohlstand jener Berliner Kinder der Nacht, welche in der Gunst des Fürsten stehen, wesentlich sind.
Im Sinne dieses Gebietsstatutes werden die Teilgebiete der Domäne Berlin unterschieden nach der Einöde einerseits und den Krongütern andererseits.
DIE EINÖDE sind jene Gebiete, deren Aufwand der Kontrolle und Überwachung in keinem Verhältnis zu deren Nutzen steht. Es sind dies die ärmlichen Gebiete am Rande der Stadt, dünn besiedelt, ohne nennenswerte Vergnügungen und ohne Bewegung sterblicher Ströme, in denen das Jagen nur in soweit tolerabel ist, wie der Jäger sein Wirken umsichtig und leise betreibt. Im Gesamten besteht die Einöde aus allen Teilen der Domäne Berlin, die nicht zu den Krongütern gehören.
– DIE KLAUE geht nur in die Einöde, wenn Gefährdungen der Maskerade und unachtsame Jagd dies erforderlich machen. Die Klaue ist frei darin, jedes Mittel dazu einzusetzen, um Gefahr für die Krongüter, die sich aus der Nachlässigkeit der in der Einöde Jagenden ergeben könnte, aus dem Weg zu räumen.
DIE KRONGÜTER sind jene Gebiete, die des Schutzes und der Aufmerksamkeit des Fürsten und des Berliner Hofes wert sind. Es sind dies die Magistrate, Viridarien, Residenzen und Trabanten der Domäne, sprich: jene Gebiete, die den Mächtigen und jenen, die in der Gunst des Fürsten stehen, von diesem nach seinem Gefallen zuerkannt werden, sie zu bestellen, zu bejagen, zu bewohnen und für die Domäne nicht nur zu erhalten, sondern sie zu fördern.
– DER KRONWART ist der vom Fürsten bestellte Aufseher über die Krongüter. Dieser bewegt sich frei durch die Reviere, begutachtet ihren Zustand und entscheidet über Revierstreitigkeiten. Trifft er Wilderer in den Krongütern an, bringt der Kronwart diese auf. Auf Entscheid des Fürsten kann das Amt des Kronwartes mit der Amtsgewalt eines anderen Amtsträgers – wie der KLAUE oder des SENESCHALLS oder auch eines Bevorzugten Ersten unter den PRIVILEGIERTEN – vereint werden.
– DIE PRIVILEGIERTEN sind jene Kinder der Nacht, die vom Fürsten das Recht zugebilligt bekommen haben, ein Gebiet der Krongüter in Besitz zu nehmen und nach dem Plan des Fürsten zu bestellen. Die Privilegierten werden auch Regenten genannt. Sie sind frei in der Art, wie sie Gesetz und Willen des Fürsten in ihrem Gebiet umsetzen, und allein dem Fürsten Rechenschaft schuldig über die Art und Weise, wie sie mit ihrem Lehensbesitz verfahren.
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M A G I S T R A T E
DAS MAGISTRAT ist die Gesamtheit aller Einrichtungen, Liegenschaften, Mittel, Vorgänge und Sterblichen, die für eine der sieben für die Aufrechterhaltung der Maskerade unabdingbaren Einflussdomänen essentiell sind.
– Die sieben Magistrate heißen Patrium (Staatsmagistrat), Scholium (Forschungsmagistrat), Pecunium (Wirtschaftsmagistrat), Medicium (Medizinalmagistrat), Noctium (Magistrat des Nachtlebens), Antestium (Pressemagistrat) und Crimenium (Magistrat der Unterwelt).
– Das Patrium umfasst alle sterblichen Angelegenheiten der Berliner Behörden, der Politik, des Gerichtswesens und der Polizei.
– Das Scholium umfasst alle sterblichen Angelegenheiten der Universitäten, der freien Laboratorien und der forschenden Unternehmen.
– Das Pecunium umfasst alle sterblichen Angelegenheiten des Finanzsektors und der Banken, der Industrie, der Finanzpolitik und des Wirtschaftsstandorts Berlin.
– Das Medicium umfasst alle Angelegenheiten des Gesundheitswesens der Herde, der Blutbanken und darüber hinaus der Forensik, die in Berlin strukturell unabhängig arbeitet.
– Das Noctium umfasst alle sterblichen Angelegenheiten der gehobenen sterblichen Gesellschaften, der Edelprostitution sowie der Belange von Casinos, Bars, Clubs und Diskotheken.
– Das Antestium umfasst alle sterblichen Angelegenheiten der Zeitungen, Fernsehen, Radiostationen, Online Redaktionen und Agenturen in Berlin.
– Das Crimenium umfasst alle sterblichen Angelegenheiten der Unterwelt, von Straßenkriminalität und Straßenstrich über Straßenhandel mit Drogen über Wetten bis hin zu Schmuggel und Waffenhandel.
DER MAGISTER ist der vom Fürsten bestellte Leiter eines Magistrats.
– Die sieben Magister heißen Patriar (Staatsmagister), Scholiar (Forschungsmagister), Pecuniar (Wirtschaftsmagister), Mediciar (Medizinalmagister), Noctiar (Magister des Nachtlebens), Antestiar (Pressemagister) und Crimeniar (Magister der Unterwelt).
– Primäre Aufgabe des Patriars sind kurzfristig die Aufrechterhaltung der Maskerade durch Einflussnahme auf staatliche Ermittlungen und langfristig der Ausbau der Domäne Berlin sowie die Schaffung begünstigender Umstände für alle Kinder der Nacht Berlins.
– Primäre Aufgabe des Scholiars sind kurz- wie langfristig die Aufrechterhaltung der Maskerade durch Einflussnahme auf Forschung und Lehre zu paranormalen Phänomenen sowie die Nutzung der Forschungseinrichtungen zur Aufklärung von Fragestellungen der Kinder der Nacht der Domäne Berlin, etwa in Bezug auf die Erforschung fremder Wesenheiten und Phänomene oder die Spurensicherung vampirischer Verbrechen.
– Primäre Aufgabe des Pecuniars sind kurzfristig die Bereitstellung von Geldern für Projekte der Domänenführung und langfristig der Erhalt und Ausbau des Wirtschaftsstandorts Berlin.
– Primäre Aufgabe des Mediciars sind kurzfristig die Wahrung der Maskerade durch Einflussnahme auf forensische Gutachten, weiterhin die Bereitstellung von Blutvorräten für ausgewählte höfische Anlässe und langfristig der Erhalt der Gesundheit der Gefäße und Herden der Domäne Berlin.
– Primäre Aufgabe des Noctiars ist die Wahrung der Maskerade durch Unterschlagung verdächtiger Fälle einerseits und Schaffung von verschleiernden Begleitvorfällen andererseits sowie die Förderung des Nachtlebens und der nächtlichen Kulturlandschaft der Domäne Berlin.
– Primäre Aufgabe des Antestiars ist die Wahrung der Maskerade durch Unterschlagung wahrer Meldungen einerseits und durch Erzeugen eines verschleiernden Rauschens falscher Meldungen sowie die Verunglimpfung jener, die an Vampire glauben, andererseits.
– Primäre Aufgabe des Crimeniars ist die Wahrung der Maskerade durch die Beseitigung von Zeugen und Spuren einerseits und die Generierung eines die Taten der Anverwandten verschleiernden Milieus andererseits.
– Jeder Magister erhält von jedem anderen Privilegierten jederzeit freien Zugriff auf alle Lokalitäten und Einrichtungen, die unmittelbar dem Magistrat zugeordnet werden können. Dies gilt insbesondere für Lokalitäten und Einrichtungen, die als wesentlich für das Magistrat unter diesem namentlich genannt wurden oder diesen direkt zugeordnet werden können.
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V I R I D A R I E N
DIE VIRIDARIEN sind das schlagende Herz der Domäne Berlin. Es sind dies die Orte höchsten Durchsatzes an Gefäßen. Der Ort wo die Herde zur Tränke geht und das Nachtleben der Domäne vonstatten geht. Der Regent eines Viridariums wird VIRIDAR genannt.
– Die sieben Viridarien heißen Scheunenviertel, Zooviertel, Cecilienviertel, Kollwitzviertel, Bergmannviertel, Stralauer Viertel und Pariser Viertel.
– Das Herz des Scheunenviertels ist das Gebiet Oranienburger Straße, Friedrichstraße und Hackescher Markt. Das Scheunenviertel umfasst die frühere unabhängige Domäne der Freien und Friedrichstadt.
– Das Herz des Zooviertels ist das Gebiet Kurfürstendamm, Breitscheidplatz und Tauentzien. Das Zooviertel umfasst den Kern der früheren unabhängigen Domäne Charlottenburg.
– Das Herz des Cecilienviertels ist das Gebiet Motzstraße, Winterfeldplatz, Kurfürstenstraße und Potsdamer Straße.
– Das Herz des Kollwitzviertels ist das Gebiet Kollwitzplatz, Senefelderplatz, Schönhauser Allee und Eberswalder/Kastanienallee.
– Das Herz des Bergmannviertels ist das Gebiet Bergmannstraße, Südstern und Mehringdamm.
– Das Herz des Stralauer Viertels ist das Gebiet Oberbaum-City, Simon-Dach-Straße, Warschauer Straße und Schlesisches Tor.
– Das Herz des Pariser Viertels ist das Gebiet Potsdamer Platz, Leipziger Straße, Französische Straße und Gendarmenmarkt.
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R E S I D E N Z E N
DIE RESIDENZEN sind das die Blutspeicher der Domäne Berlin. Es sind dies die Orte der höchsten Wohndichte der Gefäße. Der Ort wo die Herde sich zur Ruhe legt und ihre Alltagsnächte verbringt. Der Inhaber einer Residenz wird RESIDIAR genannt.
– Die sieben Residenzen heißen Gesundenstedt, Moabitenstedt, Königsstedt, Gropienstedt, Friedenstedt, Charlottenstedt und Hohenstedt.
– Das Herz von Gesundenstedt ist der Ortsteil Gesundbrunnen plus angrenzende Teile des hochdichten Wohngebietes.
– Das Herz von Moabitenstedt sind die Ortsteile Moabit und Hansaviertel nebst den angrenzenden hochdichten Wohngebieten bis hin zum Hauptbahnhof, der im Laufe kommender Jahre voraussichtlich entweder in das Magistrat Pecunium oder das Viridarium Scheunenviertel eingegliedert oder zum Kern eines neuen Viridariums erwachsen wird.
– Das Herz von Königsstedt wird gebildet aus den hochdichten Gebieten östliche Karl-Marx-Allee/Frankfurter Allee, Neue Welt und Fennpfuhl im Grenzgebiet zwischen Friedrichshain und Lichtenberg.
– Das Herz von Gropiusstedt sind die Ortsteile Gropiusstadt und Britz plus die nach Norden und Osten angrenzenden hochdichten neuköllner Gebiete.
– Das Herz von Friedenstedt sind die Ortsteile Steglitz und Friedenau plus die dichteren Teile von Dahlem und der Ortsteil Wilmersdorf.
– Das Herz von Charlottenstedt bilden die dicht besiedelten Teile von Charlottenburg, die nicht zu den dortigen Viridarien zählen, d.h. vor allem das erweiterte Gebiet von Westend und der westlichste Teil von Kurfürstendamm und Kantstraße.
– Das Herz von Hohenstedt besteht aus dem Neubaugebiet Neu-Hohenschönhausen.
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T R A B A N T E N
DIE TRABANTEN sind Herzen von Bevölkerungsdichte oder nächtlicher Aktivität, die sich aufgrund ihrer Lage nicht an bestehende Viridarien oder Residenzen angliedern lassen, die aber zu wertvoll sind um sie unkontrolliert denn Unprivilegierten der Einöde zu überlassen. Im Gegensatz zu den innerstädtischen Gebieten sind die Trabanten von sehr begrenzter Größe und umfassen meist nur das direkt um das Herz gelegene Gebiet. Regenten von Trabanten werden LANDVÖGTE genannt. Die Trabanten sind
– Herz Spandau (Altstadt, Zitadelle Spandau, nördliche Pichelsdorfer und Wilhelmstraße)
– Herz Siemensstadt (Siedlungsgebiet zwischen Nonnendamm/Autobahn und Heckerdamm)
– Herz Tegel (Altstadt, Hafen, Zentrum Borsigtürme)
– Herz Märkisches Viertel (Hochbaugebiet)
– Herz Hellersdorf (Hochbaugebiet und Ortskern)
– Herz Köpenick (Ortskern)
– Herz Lichterfelde (Ortskern)
– Herz Schöneweide (Ortskern)
– Herz Mariendorf (Gebiet zwischen Flughafen Tempelhof und M. Ortskern)
– Herz Weißensee (Ortskern)
– Herz Pankow (Ortskern/Berliner Straße)
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K O N V E N T E
Die Treffpunkte der Anverwandten werden Konvente genannt und sind klar den einzelnen Revieren zugeordnet. Konvente im Grenzgebiet bzw. Überschneidungsbereich mehrerer Reviere können nach dem Willen der jeweiligen Privilegierten entweder gemeinschaftlich genutzt oder im Streitfall einem beliebigen der in Frage kommenden Gebiete zuerkannt werden. Die aktuell genutzten Konvente und deren Zuordnung sind:
– Adenauerplatz (Residenz Charlottenstedt)
– Adlon (Viridarium Pariser Viertel)
– Alptraum (Viridarium Bergmannviertel)
– Arcanoa (Viridarium Bergmannviertel)
– Ballhaus Spandau (Herz Spandau / Einöde)
– Billy Wilder (Viridarium Pariser Viertel)
– Courage (Viridarium Kollwitzviertel)
– Die Mutter (Viridarium Cecilienviertel)
– Duncker (Viridarium Kollwitzviertel)
– Europacenter (Viridarium Zooviertel)
– Gargoyle (Viridarium Bergmannviertel / Noctium)
– Goethepark (Residenz Moabitenstedt)
– Golgatha (Viridarium Bergmannviertel)
– Goya (Viridarium Cecilienviertel)
– Hackesche Höfe (Viridarium Scheunenviertel)
– Humboldthain (Residenz Gesundenstedt)
– Insel der Jugend (Viridarium Stralauer Viertel)
– Insomnia (Herz Mariendorf)
– Jungfernheide (Herz Siemensstadt)
– K17 (Residenz Königsstedt)
– Kato (Viridarium Stralauer Viertel)
– Kloster (Viridarium Stralauer Viertel)
– Kreuzbergpark (Viridarium Bergmannviertel)
– Kulturbrauerei (Viridarium Kollwitzviertel)
– Kulturfabrik (Residenz Gesundenstedt)
– Last Cathedral (Viridarium Kollwitzviertel)
– Ludwig-Kirch-Platz (Residenz Charlottenstedt)
– Luisenbad (Residenz Gesundenstedt)
– Märchenbrunnen im Friedrichshain (Residenz Königshain / Crimenium)
– Märchenbrunnen im Schulenburgpark (Residenz Gropienstedt)
– Mauerpark (Residenz Gesundenstedt / Viridarium Kollwitzviertel)
– Museumsinsel (Viridarium Scheunenviertel)
– Pfefferberg (Viridarium Kollwitzviertel)
– Potsdamer Platz (Viridarium Pariser Viertel)
– Savignyplatz (Viridarium Zooviertel)
– Schillerpark (Residenz Moabitenstedt)
– Schloss Charlottenburg (Residenz Charlottenstedt)
– Schwarzes Café (Viridarium Zooviertel)
– Scotch & Sofa (Viridarium Kollwitzviertel)
– Simon-Dach-Straße (Viridarium Stralauer Viertel)
– Sudhaus (Residenz Moabitenstedt)
– Tacheles (Viridarium Scheunenviertel)
– Theater des Westens (Viridarium Zooviertel / Noctium)
– Theodor Tucher (Viridarium Pariser Viertel)
– Turmstraße (Residenz Moabitenstedt)
– Varieté Wintergarten (Viridarium Cecilienviertel / Noctium)
– Völkerfreundschaft (Viridarium Kollwitzviertel)
– Walhalla (Residenz Moabitenstedt)
Außerhalb Berlins:
– Waschhaus Potsdam (zur wüsten Domäne Potsdam)

